15.03.2019

Glauben lernen – KIDI Modul 1

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0 – 3 Jahre. Kleinkinder. Schwerpunkttraining. 8. – 10. März 2019. Bogenhofen.

Eine hochmotivierte Gruppe von engagierten Menschen – unter ihnen auch etliche Klein(st)kinder – traf sich an diesem Wochenende in Bogenhofen, um sich inspirieren zu lassen, zu hören, zu erleben, nachzudenken und sich kreativ zu betätigen. Ja, wir wollen die Kleinen von Herzen annehmen, wollen sie liebhaben und respektvoll und fein mit ihnen umgehen, damit sie in unserer Gemeinde ein Zuhause finden, einen Ort, an dem sie willkommen sind und etwas von der Liebe erleben, die Gott uns Menschenkindern schenkt.

Die Entwicklung des kindlichen Glaubens stand an diesem Wochenende ebenso auf dem Programm wie Fingerspiele, Klanggeschichten und eine Reihe neuer Lieder. Wir sprachen über altersangepasstes Erzählen biblischer Geschichten und überlegten kreative Wege, mit disziplinären Problemen in der Kindergruppe umzugehen. Die Natur als Lehrbuch für die Kleinsten gab Anlass für einen „Schöpfungsspaziergang“, von dem wir allerlei bunte Natur mit nach Hause brachten. 0 – 3jährige lernen über ihre Sinne– sie wollen angreifen, wollen sehen, hören, riechen und schmecken. Sie brauchen Abwechslung und Betätigungsmöglichkeiten, weil ihre Aufmerksamkeitsspanne noch so kurz ist. Da lag es auf der Hand, dass auch etwas Zeit fürs Basteln reserviert war, in der wir „Greifbares“ wie zum Beispiel ein Schöpfungstastbuch für die Sabbatschule herstellen konnten.

Hier nur einige der „Take aways“ dieser Tagung:

  • In keinem Lebensabschnitt kommen der Charakterentwicklung und der Entwicklung des Gewissens mehr Bedeutung zu als im Alter von 0 – 5 Jahren.
  • In punkto respektvoller Umgang mit Kindern: Wenn du dir unsicher bist, wie du deine Kinder behandeln sollst, geh mit ihnen so um wie mit deinem besten Freund!
  • In den biblischen Geschichten steckt so unglaublich viel. Wir können sie wieder und wieder erzählen und dabei dem wachsenden Verständnis der Kinder entsprechend unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Das macht es für alle Beteiligten spannend.
  • Kinder, die sich angenommen und geliebt wissen, fällt das Gehorchen viel leichter. Sie müssen sich die Aufmerksamkeit nicht auf negative Weise „holen“. Außerdem sind sie weit offener für Korrektur.
  • Ablenken, Einbeziehen, Aktivitätenwechsel statt Machtkampf mit einem Zwei- oder Dreijährigen!
  • Wir sind mit den Herausforderungen in unserer Arbeit mit den Kindern nicht allein. Im Austausch ergeben sich Lösungsansätze oder einfach eine veränderte Sichtweise – wie gut!
  • Handfeste „Mitbringsel“: Gefilzte Bäume, Hauskulissen, ein Schöpfungstastbuch, Kegelpuppen und Fingerpuppen für den Einsatz in der Kindersabbatschule.

Ein herzliches DANKESCHÖN an Brigitte Zachhuber und ihr Team, die diese gelungene Tagung mit so viel Engagement gestaltet haben!

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Autor: Miriam Cihak

Bildnachweis: Gaby Scheifinger